Placemaking & Aufenthaltsqualität


Warum fühlen wir uns auf manchen Plätzen oder in manchen Gebäuden sofort wohl, während andere kaum zum Verweilen einladen?

Die Antwort liegt nicht allein in der Architektur oder der Gestaltung einzelner Elemente. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Raum, Nutzung, Atmosphäre und den Bedürfnissen der Menschen.

Was bedeuten Placemaking & Aufenthaltsqualität und warum entstehen nur so nachhaltig lebendige Orte?

Placemaking bedeutet wörtlich „Orte machen“. Im Mittelpunkt steht jedoch nicht das Bauen, sondern klassischerweise die Frage: Wie entstehen öffentliche Orte, an denen Menschen sich gerne aufhalten, begegnen und identifizieren? Ein gelungener öffentlicher Ort erfüllt nicht nur eine Funktion. Er schafft Aufenthaltsqualität, fördert soziale Interaktion und bleibt den Menschen in positiver Erinnerung.

Für uns bedeutet Placemaking, nicht nur öffentliche Orte, sondern auch private Räume konsequent aus der Perspektive der Menschen zu denken. Im Mittelpunkt steht für uns die Schaffung nachhaltig lebendiger Orte, Immobilien und Innenräume mit Identität, die Begegnungen ermöglichen, die Gemeinschaft stärken und den Alltag lebenswerter machen, die Menschen gerne nutzen, an die sie sich erinnern und mit denen sie sich identifizieren:


Placemaking 2.0

Unsere Themen zum Placemaking 2.0

  • Identitätsstiftender Fokus

    schafft eine emotionale Bindung und macht Städte, Quartiere, Innenstädte und Immobilien unverwechselbar – damit Menschen gerne bleiben statt nur vorbeizukommen.

  • Menschengerechte Ausrichtung

    stellt die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt und schafft Orte, Immobilien und Innenräume, die zum Verweilen, Spielen, Arbeiten oder Begegnen einladen.

  • Flexible und multifunktionale Gestaltung

    ermöglicht unterschiedliche Nutzungen und können sich an wechselnde Anforderungen, Veranstaltungen oder Jahreszeiten anpassen.

  • temporäre Interventionen und Reallabore

    ermöglichen es, neue Ideen auszuprobieren und gemeinsam weiterzuentwickeln, bevor langfristige Maßnahmen umgesetzt werden.

Unsere Leistungen zum Placemaking 2.0

CITIES FOR FUTURE entwickelt gemeinsam mit Städten und Kommunen, Projektentwickler*innen, Eigentümer*innen, Investor*innen sowie weiteren Akteur*innen nachhaltig lebendige Orte, Immobilien und Innenräume, die Menschen verbinden, Identität stiften und zu attraktiven Treffpunkten des Miteinanders oder zu Arbeitsorten des Austauschs werden. Wir begleiten Placemaking-Projekte von der ersten Idee bis zur Umsetzung.

Unsere Leistungen umfassen unter anderem:

  • Placemaking-Strategien und -Konzepte für Städte, Innenstädte und Quartiere

  • Leitbilder und Zukunftsbilder zum Placemaking

  • Aufenthaltsanalysen

  • Entwicklung von Nutzungskonzepten mit Fokus auf das Placemaking

  • Placemaing- und Freiraumkonzepte zur Gestaltung öffentlicher Räume

  • Placemaking- und Freiraumkonzepte für private Unternehmens- und Campusgelände

  • Placemaking-Konzepte für Gebäude, Immobilien und Innenräume / Interiors

  • Beteiligungsformate und Workshops zum Placemaking

  • Stadtspaziergänge für Placemaking-Konzepte und -Maßnahmen

  • temporäre Aktionen, Reallabore und PopUp-Maßnahmen zum Placemaking

  • Kommunikationsstrategien für Placemaking-Konzepte

  • Prozessbegleitung und - steuerung zum Placemaking

  • Visualisierung von Szenarien zum Placemaking

Sie möchten wissen, wie Placemaking 2.0 in Ihrem Projekt angewendet werden kann?

Sprechen Sie uns gerne an:

Beispielprojekte zum Placemaking 2.0

  • Aufwertung Marktplatz Vienenburg

    Für den Vienenburger Marktplatz als Ortszentrum haben wir temporäre und dauerhafte Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität u.a. durch mehr Grün, Wasserbezug und unterschiedliche Sitzgelegenheiten erarbeitet.

  • Kranzler Eck Berlin

    Für das in zentral in der Berliner Innenstadt liegende Kranzler Eck haben wir mit einladenen Sitzgelegenheiten, lebendigem Grün, freundlichen und warmen Materialien eine urbane Oase mitten in Berlin geschaffen.

Placemaking 2.0 verbindet alle Themen der Stadtentwicklung

Jede Stadt, jedes Quartier und jeder öffentliche oder private Raum erzählt eine eigene Geschichte. Placemaking verbindet die unterschiedlichen Bausteine der Stadtentwicklung mit einem gemeinsamen Ziel: nachhaltig lebendige Orte zu schaffen, an denen Menschen sich wohlfühlen, gerne Zeit verbringen und sich mit ihrer Umgebung identifizieren - egal ob auf Stadt-, Quartiers-, Immobilien- oder Innenraumebene.

Während andere Handlungsfelder einzelne Aspekte der Stadtentwicklung vertiefen, richtet Placemaking den Blick auf das Gesamterlebnis eines Ortes – aus der Perspektive der Menschen, die ihn täglich nutzen.


Stadtentwicklung schafft den Rahmen

Eine nachhaltige Stadtentwicklung formuliert die langfristigen Ziele und Strategien für lebenswerte Städte. Placemaking übersetzt diese Ziele in öffentliche und private Räume, die im Alltag erlebbar werden und einen spürbaren Mehrwert für die Menschen schaffen.

Innenstadtentwicklung macht Zentren lebendig

Attraktive Innenstädte leben von öffentlichen und privaten Räumen, die zum Verweilen, Begegnen und Entdecken einladen. Placemaking stärkt diese Qualitäten und trägt dazu bei, dass Stadtzentren zu lebendigen Orten mit eigener Identität werden.

Quartiersentwicklung stärkt Nachbarschaften

Quartiere werden dann zu lebenswerten Nachbarschaften, wenn ihre öffentlichen und privaten Räume Begegnungen ermöglichen, Gemeinschaft fördern und den Alltag bereichern. Placemaking unterstützt genau diese Entwicklung und schafft Orte, mit denen sich Menschen identifizieren.

Superblocks & verkehrsberuhigte Quartiere machen Lebendigkeit möglich

Placemaking & Aufenthaltsqualität machen aus verkehrsberuhigten Straßen und Plätzen lebendige Orte, an denen Menschen sich gerne aufhalten, begegnen und ihre Umgebung aktiv nutzen. Superblocks und verkehrsberuhigte Quartiere schaffen dafür die räumlichen Voraussetzungen, indem sie mehr Platz für Aufenthalt, Begrünung und gemeinschaftliches Leben ermöglichen.

Erreichbarkeit & Mobilität schaffen Raum für Menschen

Mobilität entscheidet darüber, wie wir Orte erleben. Werden Straßen sicher, komfortabel und für alle zugänglich gestaltet, entsteht mehr Raum für Aufenthalt, Begrünung, Spiel und Begegnung. Placemaking macht dieses Potenzial sichtbar und entwickelt Räume, die Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Gebäude & Immobilien sowie Innenräume prägen das Erleben eines Ortes

Architektur, Nutzung und Atmosphäre beeinflussen, wie Menschen Gebäude und ihre Umgebung wahrnehmen und nutzen. Placemaking verbindet diese Qualitäten und schafft Orte mit Identität und Aufenthaltsqualität.

Beteiligung macht Orte einzigartig

Die Menschen vor Ort kennen ihre Stadt, ihr Quartier oder ihr Gebäude am besten. Durch Beteiligung fließen ihre Erfahrungen, Ideen und Wünsche in die Entwicklung öffentlicher und privater Räume ein. Placemaking nutzt dieses Wissen, um Orte zu schaffen, die nicht nur gut gestaltet sind, sondern auch angenommen und mit Leben gefüllt werden.

Die Vorteile von Placemaking 2.0

Ein konsequenter Placemaking-Ansatz bietet zahlreiche Mehrwerte:

  • höhere Aufenthaltsqualität im öffentlichen und privaten Raum

  • stärkere Identifikation mit einem Ort

  • attraktive Plätze, Straßen und Parks sowie Immobilien

  • mehr Begegnung und gesellschaftlicher Zusammenhalt

  • barrierefreie und generationengerechte Gestaltung

  • lebendige öffentliche und private Räume durch vielfältige Nutzungen

  • höhere Attraktivität für Handel, Gastronomie und Kultur

  • langfristig lebenswerte Städte und Quartiere

Für wen wir arbeiten

Wir begleiten Projekte für:

  • Städte und Gemeinden

  • Projektentwickler*innen

  • Wohnungsunternehmen

  • Stadtmarketingorganisationen

  • Immobilienunternehmen

  • öffentliche Institutionen

  • Kultur- und Bildungseinrichtungen

  • Stiftungen

  • Verbände

Häufige Fragen zum Placemaking

Warum sind Placemaking & Aufenthaltsqualität wichtig?

Attraktive öffentliche und private Räume fördern Begegnungen, stärken den lokalen Handel, erhöhen die Lebensqualität und tragen zur Identifikation der Menschen mit einer Stadt, einem Quartier oder einem Unternehmen bei.

Welche Bedeutung hat Beteiligung im Placemaking?

Placemaking lebt von den Menschen, die einen Ort nutzen. Beteiligung bringt ihre Erfahrungen, Ideen und Bedürfnisse ein und schafft Räume, die Identität stiften und langfristig angenommen werden.


Was ist der Unterschied zwischen nachhaltiger Stadtentwicklung und Placemaking?

Nachhaltige Stadtentwicklung beantwortet die Frage, wie Städte zukunftsfähig werden. Placemaking beantwortet die Frage, wie daraus Orte entstehen, die Menschen gerne nutzen und mit Leben füllen.